SPD unterst├╝tzt Soziales B├╝ndnis in Wilster

Veröffentlicht am 21.11.2021, 18:51 Uhr     Druckversion

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Auf Einladung der Vorsitzenden des Sozialausschusses, Natascha Böhnisch (SPD), haben sich am letzten Freitag Vertreterinnen und Vertreter der Sozial- und Wohlfahrtsverbände, des Seniorenbeirats und der Kirchengemeinde getroffen, um sich über notwendige Hilfe- und Unterstützungsbedarfe für Kinder, Eltern, Ältere, zu Pflegende und Menschen mit Migrations- und Flüchtlingshintergrund und die Einleitung gemeinsamer Initiativen ausgetauscht. Die Anwesenden waren sich einig: wir wollen nicht wegsehen, sondern hinsehen.

In dem ersten Treffen standen drei Themen im Mittelpunkt des engagierten Dialogs:

Timo Milewski von der Wilsteraner Kirchengemeinde berichtete über den großen Zulauf von Kindern, darunter auch viele mit Migrations- und Flüchtlingshintergrund und die Notwendigkeit die Angebote im Jugendzentrum als auch in der Kirchengemeinde im Sinne eines offenen Angebots weiter auszubauen. Dringend anheben sollte die Stadt Wilster die finanzielle Unterstützung der Jugendfreizeiten von Kindern. „Wir sollten gemeinsam aktiv werden, um die personellen Betreuungsmöglichkeiten zu erweitern, aber beispielsweise auch den Kindern eine gemeinsame warme Mahlzeit anbieten zu können“.

Der am gleichen Tag in der Wilsterschen Zeitung titulierte Bericht ‚Mit kalten Pommes in die Schule‘ trifft den Nagel auf den Kopf. ‚Fehlendes Frühstück vor dem Start der Schule, fehlende warme Mahlzeit oder fehlendes gesundes Essen sind in Wilster ein Thema‘. Hier müssen wir Lösungen finden, waren sich die Anwesenden einig.

Ein weiteres Thema war die Ansprache der Eltern. Um den Kreislauf der Armutsfalle zu durchbrechen, sollen niedrigschwellige Gesprächsformate (z.B. ein Eltern-Café) und eine Kümmerer-Lösung geschaffen werden, mit der gezielt Alleinerziehende und Eltern aufgesucht werden. Dazu soll geprüft werden, ob öffentliche Förderprogramme genutzt werden können. 

Viele der rund 1.500 älteren Wilsteranerinnen und Wilsteraner sind Mitglied in den Sozial- und Wohlfahrtsverbänden in unserer Stadt. Sie treffen sich zu Kaffee-Nachmittagen und Frauen-Frühstücke. Eine Präsenz über die Angebote gibt es derzeit nicht. Dass wollen alle Beteiligten rasch ändern. Diethard Kuhnke und Birgit Böhnisch vom Senioren-Beirat werden zusammen mit den Sozialverbänden eine Übersicht mit allen Angeboten zusammenstellen und gemeinsam sollen alle Seniorinnen und Senioren angesprochen werden.

Erreichen müssen wir aber vor allem auch die Personen, die nicht mehr nach draußen gehen. Karin Lindemann vom DRK Wilster berichtet von der Verteilung der Gutscheine des Weihnachtshilfswerks der Stadt an Bedürftige. Unser gemeinsames Ziel muss sein, dass wir die Menschen erreichen.

Aber wir kennen auch viele Senioren, so die Teilnehmer/innen an dem Auftakttreffen, die sich in unserer Stadt engagieren wollen. Hier sollten wir Formate und Angebote schaffen.

Die Initiative steht allen Organisationen und Interessierten offen. Ein weiteres Treffen ist am Freitag, den 21. Januar 2022.




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